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IVZ-Abendsprechstunde

Beim Darmkrebs zählt, wie früh er erkannt wird

Spannende Vorträge, viele Fragen, viele Informationen

Freitag, 27. Januar 2012 - 11:45 Uhr
von Peter Henrichmann-Roock

Sehr groß war das Interesse am Donnerstagabend bei der 2. IVZ-Abendsprechstunde. Unsere Zeitung hatte diesmal in Kooperation mit dem Klinikum Ibbenbüren und unterstützt von der Kreissparkasse Steinfurt zum Thema Darmkrebs informiert.

Foto: Daniel Lüns
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Voll besetzt: Die Mensa des Ibbenbürener Goethe-Gymnasiums bot einmal mehr einen gelungenen Rahmen für die IVZ-Abendsprechstunde. Über 250 interessierte Gäste waren dabei, hörten verständliche Vorträge und stellten viele Fragen.

Ibbenbüren. Es gibt Dinge, die kann man nicht oft genug sagen. Nicht oft genug wiederholen. Und es gibt Dinge, die will offenbar keiner hören: Wie anders ist zu erklären, dass nur unglaubliche drei Prozent aller Menschen über 55 Jahre zur (übrigens kostenlosen) Vorsorge gegen Darmkrebs gehen? Erklären konnten das auch die Experten bei der 2. Auflage der IVZ-Abendsprechstunde nicht. Deshalb wiederholten sie gebetsmühlenartig die wichtigsten Kernaussagen: Vorsorge hilft und die Chancen auf Überleben sind exzellent. Und – schreiben wir es so deutlich, wie die Ärzte es sagen: Wer nicht vorsorgt und wer zu spät zum Arzt geht, der wird sterben.

Es war wahrlich kein leichtes Thema, dass sich die Kooperationspartner der IVZ-Abendsprechstunde für diesen Donnerstag ausgesucht hatten: Darmkrebs. Das macht richtig Angst. Eine Diagnose fast wie ein Todesurteil. Das glauben viele Menschen. Sie irren!

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IVZ-Redaktionsleiter Claus Kossag freute sich um so mehr, dass auch bei der 2. Abendsprechstunde so viele interessierte Gäste gekommen waren. „Wir mussten ganz schön lange nach einem Parkplatz suchen“, erzählt eine ältere Dame zwei Reihen weiter hinten ihrer direkten Sitznachbarin. „Ja, wir auch“, hörts sie als Bestätigung, „aber ich will diese Vorträge unbedingt hören. Und man kann ja nachher noch Fragen stellen. Das ist echt gut!“

Die Stühle reichten nicht aus, man rückte ein wenig zusammen, auf den Bänken über der Heizung saßen Teilnehmer und einige Gäste ließen sich die Abendsprechstunde nicht entgehen, auch wenn sie stehen mussten. „Dieses neue Angebot der IVZ trifft auf großes Interesse“, fasste Claus Kossag zusammen. Natürlich wäre diese Veranstaltung nicht möglich, ohne dass viele mit anpacken und mithelfen. Kossag dankte daher ausdrücklich den Partnern beim Klinikum, den niedergelassenen Ärzten sowie der Sparkasse als Sponsor. Und wenn das Goethe-Gymnasium nicht wieder die Mensa in Ibbenbürens größtes Sprechzimmer umgestaltet hätte, wäre eine Sprechstunde mit über 250 Gästen nicht machbar gewesen. Auch das professionelle Veranstaltungsteam (Licht, Technik, Ton, Video) hat sich ein dickes Lob verdient.

Pünktlich um 19.30 Uhr ging es los: Die leisen Gespräche verstummten, als sich das Podium vorne füllte. Die stellvertretende IVZ-Radaktionsleiterin Sabine Plake stellte die Experten und deren ärztliche Reputation kurz vor: Mit Dr. Ludger Reekers, Dr. Clemens Knappmann und Dr. Gerhard Schierke (alle drei Chefärzte am Klinikum) sowie dem Facharzt Rudolf Wacker saß geballte Fachkompetenz mit einigen Zig-Jahrzehnten ärztlicher Erfahrung auf dem Podium.

Sie vermittelten eine gute Stunde lang Basiswissen zum Thema Darmkrebs an die Zuhörer. Verständlich, einfach und ohne Ängste zu schüren wurden die Bereiche „erkennen, vorbeugen, behandeln“ abgearbeitet.

Was dann folgte, verlangte viel Mut. Aber den haben die Gäste der IVZ-Abendsprechstunde. Ganz persönlichen Dinge, ganz persönlichen Fragen vor 250 fremden Menschen öffentlich zu machen, ohne Mut geht das nicht. Viele Fragen (auch von Leser vorab eingesandte) wurden gestellt, viele Antworten vom Podium gegeben. Wann hat man auch sonst schon mal die Möglichkeit, Chef- und Fachärzte einfach so ohne Termin nach den Dingen zu fragen, die einem ganz persönlich Sorgen machen? Vielfach zu spüren war, dass nach den Antworten der Experten die Fragesteller sehr zufrieden waren. Da hat jemand zugehört, da war jemand auf ihre spezielle Frage eingegangen. Abendsprechstunde – das ist ein gutes Konzept!

Zwei hochspannende Stunden später war es vorbei, waren alle Fragen gestellt und alle Fragen beantwortet. Nach dem offiziellen Ende ging es weiter, gerne ließen sich die Ärzte noch zu persönlichen Vier-Augen-Gesprächen bitten.

„Eine gute Veranstaltung!“, lautete am Ende auch das Fazit von Dr. Rainer Nierhoff, der als Sprecher der niedergelassenen Ärzte diesmal im Publikum saß und seinen Kollegen lauschte – Recht hat er!

Weil man erfolgreiche Dinge fortsetzen soll, kündigte IVZ-Redaktionsleiter Claus Kossag zum Abschied an, dass es eine nächste Abendsprechstunde geben wird. Thema: Herz.

Quelle: ivz-aktuell.tv

Erneut großes Interesse an IVZ-Abendsprechstunde

Weitere Fragen an Experten der Abendsprechstunde unter darmkrebs@ivz-online.de.

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