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Ibbenbüren

„Magnus“-Fläche nicht weiter Parkplatz

Baubeginn wird für 2019 angestrebt

Mittwoch, 31. Jan. 2018 - 17:28 Uhr
von Ibbenbürener Volkszeitung (Redaktion)

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Das ehemalige Magnus-Gelände wird nicht weiter als Parkplatz zur Verfügung stehen. Das teilt der Eigentümer, die IVD-Tochter Südstadt GmbH & Co. KG mit. Die Planungen für die Bebauung laufen weiter, ein Baubeginn wird für 2019 angestrebt.

Foto: Entwurf: agn
Ein erster Entwurf für das Medienhaus der IVZ auf dem ehemaligen Magnus-Gelände.
Ein erster Entwurf für das Medienhaus der IVZ auf dem ehemaligen Magnus-Gelände.

IBBENBÜREN. Die seit etwa einem Jahr vom Eigentümer, der IVD-Tochter Südstadt GmbH & Co. KG, zu Parkzwecken bereitgestellte Fläche des ehemaligen Kaufhauses Magnus wird nicht länger als Parkplatz zur Verfügung stehen. Dies teilt die IVD-Geschäftsleitung auf Anfrage mit.

Für jedermann sichtbar „haben Wind und Wetter der Fläche erheblich zugesetzt, sodass eine gefährdungsfreie Nutzung nicht mehr gewährleistet werden konnte“, begründet IVD-Geschäftsführer Klaus Rieping die Maßnahme.

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Die Fläche sei mittlerweile erneut durch Glättung und Aufschotterung instand gesetzt. Eine weitere Nutzung als Parkplatz würde aber eine regelmäßige Instandsetzung erforderlich machen. „Das ist für jeden Eigentümer unzumutbar“, so Rieping.

Wie berichtet, planen die neuen Eigentümer, an dieser Stelle unter anderem ein neues Medienhaus für die Ibbenbürener Volkszeitung zu errichten. Diese Planungen, insbesondere die Nutzungsalternativen für die ebenfalls geplanten Gebäude in der Post- und Kanalstraße sind fortgeschritten, aber „bei Weitem noch nicht in allen erforderlichen Details beschrieben“, so der Eigentümer. Gemeinsam mit dem Planungsbüro agn und weiteren Partnern werde zurzeit intensiv an einem inhaltlich attraktiven und wirtschaftlich tragbaren Nutzungskonzept gearbeitet.

„Wir haben in den vergangenen 15 Monaten einige vorbereitende Arbeiten erledigt, so zum Beispiel ein Gutachten zur Bewertung der Schadstoffbelastung des Baugrundes erstellen lassen. Das Ergebnis ist: Der Baugrund ist frei von gefährdenden Stoffen.“ Von einer ursprünglich geplanten zweigeschossigen Tiefgarage muss jedoch Abstand genommen werden, da der Baugrund ab einer bestimmten Tiefe von hartem Gestein geprägt ist. Ein zusätzliches zweites Tiefgaragengeschoss ist somit wirtschaftlich wohl nicht zu vertreten.

Wann mit einem Baubeginn zu rechnen ist, lässt der Eigentümer offen: „Wir können heute noch keinen verbindlichen Termin für einen Baubeginn nennen. Zu viele Details müssen mit den zuständigen Stellen der Bauverwaltung abgestimmt und mit baurechtlichen Bestimmungen in Einklang gebracht werden. Das braucht seine Zeit. Da geht Gründlichkeit vor Geschwindigkeit“, so IVD-Geschäftsführer Alfred Strootmann.

Ein Baubeginn im Jahr 2018 erscheint daher unrealistisch, denn das Baurecht sieht verbindliche Schritte im Genehmigungsverfahren vor, die zwingend einzuhalten sind. „Wir sind optimistisch, die Planungen in 2018 abschließen zu können und streben einen Baubeginn in 2019 an“.

Bis es so weit ist, stellt die IVD die Fläche für öffentliche Veranstaltungen, zum Beispiel zur Ibbenbürener Kirmes im Herbst, der Allgemeinheit zur Verfügung. Eine Nutzung als Parkplatz allerdings scheidet nun definitiv aus.

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