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Ibbenbüren

Bebauungsplan Medienquartier: „Heilfroh, dass es so weit ist“

Bauausschuss stimmt dafür

Freitag, 28. Feb. 2020 - 18:13 Uhr
von Claus Kossag

Der Bauausschuss der Stadt Ibbenbüren hat sich am Mittwochabend für den Beschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Medienquartier“ ausgesprochen.

•Das geplante Medienzentrum der IVZ/IVD-Unternehmensgruppe vom Unteren Markt aus.
•Das geplante Medienzentrum der IVZ/IVD-Unternehmensgruppe vom Unteren Markt aus.

Wie berichtet geht es dabei um die Bebauung des ehemaligen Magnus-Geländes durch die IVD-Unternehmensgruppe. Die Baugenehmigung für den insgesamt drei Gebäude umfassenden Komplex, dessen größter Baukörper ein neues IVZ-Medienzentrum werden soll, hatte die Stadt vor zwei Wochen erteilt. Am 18. März entscheidet der Rat abschließend über den Satzungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Medienquartier“.

„Wir sind heilfroh, dass es so weit ist“, erklärte Jürgen Bosse (SPD). Dem schloss sich Ulrike Sackarndt (CDU) mit den gleichen Worten an. Und sie fügte mit Blick auf die Bezeichnung ehemaliges Magnus-Gelände und die Zeit hinzu, ihr Sohn wisse ja gar nicht mehr, was das Kaufhaus Magnus war. Sackarndt erklärte, bei der Abstimmung über den Bebauungsplan werde sich die CDU jedoch enthalten. Nicht, weil man das IVD-Projekt nicht befürworte, sondern weil die CDU die letzte Planänderung am dritten Gebäude nicht begrüße. Wie berichtet geht es um eine leichte Vergrößerung des westlichsten der drei Gebäude. Jochen Haskamp (UWG IFI) erklärte, es sei an der Zeit, dass auf dem Gelände etwas passiert. Wegen der letzten Änderung am dritten Gebäude stimme IFI aber dagegen. Ernst Goldbeck (Die Linke) sagte, er sei nicht gegen die Bebauung, aber seine Fraktion enthalte sich, weil der Gestaltungsbeirat nicht genügend berücksichtigt worden sei.

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Es gab schließlich acht Ja-Stimmen von SPD (6), Grünen (1) und FDP (1), sechs Enthaltungen (CDU 5, Die Linke 1) und eine Gegenstimme (IFI).

Norbert Steggemann, Leiter der Bauleitplanung der Stadt, hatte zuvor erklärt, man stehe nun kurz vor dem Satzungsbeschluss und damit am Ende des Verfahrens. Er sagte, durch die geplante Bebauung werde der Raum attraktiv gestaltet.

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