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Ibbenbüren

Notfallbetreuung in Schulen wird erweitert

Auch an Samstagen und Sonntagen

Montag, 23. Mrz. 2020 - 12:08 Uhr
von Ibbenbürener Volkszeitung (Redaktion)

Vor dem Hintergrund der laufenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virusverbreitung findet die Notbetreuung für Schüler städtischer Schulen in Ibbenbüren ab dieser Woche auch an Wochenenden und in den anstehenden Ferien statt. Dies bedeutet: Die Notfallbetreuung wird bis auf Weiteres an jedem Tag der Woche, also von montags bis inklusive sonntags, angeboten.

Foto: dpa
(Symbolfoto)
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Darauf hat die Stadt Ibbenbüren am Montagmorgen hingewiesen. In Grundschulen werden die für die Notfallbetreuung angemeldeten und zugelassenen Schüler bis jeweils 11.30 Uhr durch Lehrkräfte betreut, ab 11.30 Uhr durch städtische OGS-Einsatzkräfte. Die Betreuung ist maximal von 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr. In den weiterführenden Schulen betreuen in den Klassen 5 und 6 die Lehrkräfte. Die Notbetreuung an den weiterführenden Schulen erstreckt sich auf denjenigen Zeitraum des Unterrichtsbetriebes, wie dieser an der jeweiligen Schule im Normalfall gestaltet wäre.

Weiterhin liegt die Koordination der Anträge von Eltern beim Fachdienst Schulen und Sport der Stadt Ibbenbüren. „Bisher haben wir insgesamt 19 Kinder in der Notbetreuung“, erklärt Tristan Lehmann, stellvertretender Fachdienstleiter, den aktuellen Umfang des coronabedingten Notfallangebotes an städtischen Schulen.

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Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Zu den Arbeitsbereichen gehören alle Einrichtungen, die:

  • der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe,
  • der Kinder- und Jugendhilfe,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung,
  • und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Kinder können die Angebote nur wahrnehmen, wenn sie bezüglich des Corona-Virus nicht erkrankt oder erkrankungsverdächtig sind. Insbesondere dürfen Kinder, die von der örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt worden sind, die Schule auf keinen Fall betreten. Sie können daher an dem Angebot – mindestens vorübergehend – nicht teilnehmen.

Um die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen zu können, müssen die betroffenen Eltern einen Antrag bei der Stadt Ibbenbüren als dem zuständigen Schulträger stellen. Der Fachdienst Schulen und Sport nimmt Anträge von Eltern für Schüler an städtischen Schulen unter der Mailadresse notbetreuung@ibbenbueren.de entgegen und koordiniert die Betreuungszeiten mit den jeweiligen Schulen. Mit der Antragstellung ist eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung durch den Arbeitgeber für die betroffenen Elternteile vorzulegen.

Weitere Infos sowie Formulare zum Herunterladen finden betroffene Eltern auf der Internetseite der Stadt Ibbenbüren.

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