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Ibbenbüren

So eine Figur in der Kapelle?

Gedanken zum Tag

Freitag, 10. Apr. 2020 - 16:00 Uhr
von Sabine Plake

Am Nachmittag des Karfreitags möchte Diakon Manfred Liesbrock uns in den Gedanken zum Tag auf einen Rundgang durch die Kapelle des Elisabeth-Krankenhauses und somit auch durch die Ostertage mitnehmen.

Diakon Manfred Liesbrock geht auf einen Rundgang durch die Kapelle des Elisabeth-Krankenhauses. Besonders geht er auf die Christus-Darstellung (rechts im Bild) ein.
Diakon Manfred Liesbrock geht auf einen Rundgang durch die Kapelle des Elisabeth-Krankenhauses. Besonders geht er auf die Christus-Darstellung (rechts im Bild) ein.

Als erstes macht er aufmerksam auf die Christus-Darstellung, die schon seit 30 Jahren dort ihren Platz hat. Damals gab es lebhafte Diskussionen, erzählt Liesbrock, ob man so eine Figur in ein Krankenhaus bringen kann. „Wie sieht er denn aus: entstellt, abgemagert, nackt. Er schreit ohne Ende und er leidet.“ Das sei doch kein positives Bild, wurde gesagt. Das hat doch mit Heilung nichts zu tun.

Quelle: ivz-aktuell.tv

Gedanken zum Tag - von Manfred Liesbrock

Liesbrock erzählt, dass er dann mal einen Patienten traf, der erzählte: Es hat mir so gutgetan, mich mit dieser Christusdarstellung auseinanderzusetzen. Er habe sich zwischendurch genauso gefühlt, ihm war zum Schreien zumute. Er fühlte sich nackt. Das habe ihm noch einmal deutlich vor Augen geführt, sagt Liesbrock, dass das Kreuz dort seinen Platz haben muss. Denn Christus ist einer von uns geworden. Er ist solidarisch mit uns.

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Die zweite Station ist hinten in der Kapelle. Dort hängt eine große Tafel, an der die Menschen zu finden sind, die gestorben sind. Dahinter verbergen sich viele, viele Lebensgeschichten. Von alten Menschen. Von jungen Menschen. Tod und Trauer aushalten, das ist der Karsamstag. Dort kann man auch eine Kerze anzünden. Ein Hinweis auf Christus: Ich bin das Licht der Welt.

Die dritte Etappe ist das Bild des Ostersonntag-Morgens, das Bild von dem Auferstandenen in der Kapelle.

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