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Ibbenbüren

„Medienquartier“: 370 Bohrpfähle ummanteln bald die Baugrube

Bauarbeiten sind im Gange

Freitag, 17. Apr. 2020 - 18:43 Uhr
von Claus Kossag

Die Bauarbeiten zum Projekt „Medienquartier“ der IVD-Unternehmensgruppe sind in vollem Gange. Auch ein neues Bauschild an der Kanalstraße weist inzwischen auf das Projekt hin. Wie berichtet werden die Grenzbereiche zu den benachbarten Gebäuden und Grundstücken durch Bohrpfahlwände gesichert. Dazu haben auch Erdarbeiten durch die Firma ATS Seifert aus Ibbenbüren begonnen.

Foto: Claus Kossag
Gerd Seifert, Inhaber der Firma ATS Seifert aus Ibbenbüren.
Gerd Seifert, Inhaber der Firma ATS Seifert aus Ibbenbüren.

Wie Architektin Melanie Schilling, Projektleiterin der agn-Gruppe, im Gespräch mit unserem Medienhaus erklärte, steht derzeit das Setzen der Bohrpfähle im Mittelpunkt der Arbeiten. Das dient der Absicherung der gesamten Baugrube zwischen Poststraße und Kanalstraße. Insgesamt 370 Bohrpfähle werden gesetzt, sodass am Ende eine Beton-Stahl-Konstruktion die gesamte Baugrube ummantelt.

Gerd Seifert, Inhaber der Firma ATS Abbruch Transporte Seifert aus Ibbenbüren, erklärte gegenüber unserem Medienhaus, die Erdarbeiten stünden derzeit natürlich im Zeichen des Bohrgerätes. Das ist nämlich 63 Tonnen schwer und kommt von der Firma Demler, die ATS als Nachunternehmen bei den Arbeiten derzeit mit im Boot hat. So seien inzwischen die Decken und Keller des ehemaligen Magnus-Gebäudes abgetragen, der Boden verfüllt worden. Von der Poststraße gen Norden gelte es, im Gelände mit Höhenunterschieden das passende Niveau für das Setzen der Bohrpfähle zu schaffen.

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Durch das Bohrgerät wird mithilfe eines Schneidschuhs ein Stahlrohr in den Boden gebracht. Dieses Rohr wird dann ausgebohrt. Darauf folgend wird ein Bewehrungskorb (Stahl) eingelassen und mit Beton verfüllt. Danach wird das Stahlrohr wieder gezogen. Somit verbleibt der Betonpfahl im Boden. Die Bohrungen sind zwischen sieben und zehn Metern tief. Die Bohrpfahlwand wird in überschnittener Bauweise erstellt – ein statisches System, das eine hohe Festigkeit erzeugt, so Seifert. Zwischen zwei bewehrte Bohrpfähle wird jeweils ein weiterer, unbewehrter gesetzt und mit diesen verbunden. Unterhalb des Nachbargebäudes der Diakonie wird es zudem eine horizontale Rückverankerung geben. Wenn die gesamte Bohrpfahlwand fertig ist, wird die eigentliche Baugrube ausgehoben.

Wie berichtet geht es bei dem Projekt „Medienquartier um eine dreigliedrige Bebauung der IVD-Unternehmensgruppe, wobei der größte der drei Baukörper ein neues Medienzentrum wird.

Nächste Woche beginnen übrigens auch die Archäologen mit den Untersuchungen auf einem Teil des westlichen Areals des Bauprojektes. Wie berichtet ist dieser Teil früher weitgehend unbebaut gewesen und ist noch nicht untersucht worden.

Das von der Firma L&S gefertigte neue Bauschild an der Kanalstraße.
Das von der Firma L&S gefertigte neue Bauschild an der Kanalstraße.

Quelle: ivz-aktuell.tv

Erste Baumaßnahmen für das Medienquartier

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