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Ibbenbüren

Zeit nehmen, um Luft zu holen

Wie lässt sich mit dem Abstand leben?

Donnerstag, 23. Apr. 2020 - 17:11 Uhr
von Stephan Beermann

Einen schönen Gruß aus der Laggenbecker Johannes-Gemeinde sendet Pfarrerin Irmtraud Rickert in unserem heutigen Online-Video vor der geöffneten Kirchentür.

Sich Zeit nehmen zum Luftholen, das wünscht Pfarrerin Irmtraud Rickert ihren Zuhörerinnen und Zuhörern.
Sich Zeit nehmen zum Luftholen, das wünscht Pfarrerin Irmtraud Rickert ihren Zuhörerinnen und Zuhörern.

Eine offene Tür nicht nur zur Kirche, sondern zu allen Einrichtungen, Arbeitsstellen, Geschäften und anderen Menschen, das wünscht sie sich: „Ich möchte so gern mal wieder meine Enkelkinder in den Arm nehmen, das Jüngste ist gerade eine Woche alt.“

Die digitalen Möglichkeiten sind hilfreich, gleichen aber den persönlichen Kontakt nicht aus. Und doch: „Wir werden mit dem Virus leben und leben müssen.“ Pfarrerin Rickert schlägt vor, wir könnten uns an jedem Tag ein paar Minuten Zeit nehmen nachzudenken. Hat sich in den letzten Wochen in meiner inneren Einstellung etwas verändert? Sind mir bestimmte Menschen nähergekommen? Haben sich andere vielleicht entfernt? Sehe ich uns Menschen vielleicht anders, als Teil einer großen Schöpfung oder der Natur? Und nicht als der großen Herrscher? Wie wichtig ist mir die Freiheit meiner Gedanken? Wann habe ich das letzte Mal gesungen oder Musik gemacht? Haben sich meine Maßstäbe verschoben, hat sich mein Blick geweitet? Kann ich Klagen formulieren? Meine Kinder, Eltern, Freunde bitten um Kraft, um Hilfe?

Quelle: ivz-aktuell.tv

Gedanken zum Tag - von Irmtraud Rickert

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Fünf Minuten vielleicht am späten Abend, wenn die letzten Nachrichten gesehen sind, eine kleine Zeit nehmen und frische Luft für die eigene Seele. Morgen wird es weitergehen. „Jeder Tag hat seine eigene Plage“, heißt es in der Bibel. Das ist anstrengend. Dort heißt es aber auch: Du Gott stellst meine Füße auf weiten Raum. „Eine offene Tür: immer wieder und jederzeit. Vielleicht nur fünf Minuten am Tag. Ich wünsche ihnen solche kleinen Atempausen, Zeit zum Luftholen, Zeit um Kraft zu sammeln, Zeit sich als gesegnet zu erleben.“

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