Donnerstag, 22. Oktober 2020
  • {{data.location}}
  • Hopsten
  • Hörstel
  • Ibbenbüren
  • Lotte
  • Mettingen
  • Recke
  • Tecklenburg
  • Westerkappeln
|
Eilmeldung
{{item.text}} {{item.text}} +++
Tecklenburger Land

Die Entwicklung der Corona-Fälle am 1. Oktober

Das Infektionsgeschehen in regionalen Grafiken

Donnerstag, 01. Okt. 2020 - 14:22 Uhr

Die Fallzahlen für Covid-19 entwickeln sich lokal höchst unterschiedlich. An dieser Stelle informieren wir Sie aktuell über die aktuellsten, uns verfügbaren Zahlen und bereiten diese für Sie grafisch auf.

>>Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert.<<

Im Verbreitungsgebiet unseres Medienhauses, das die Kommunen Ibbenbüren, Tecklenburg, Mettingen, Recke, Westerkappeln, Lotte, Hopsten und Hörstel umfasst, gibt es beinähe täglich neue Meldungen zu Infektionen mit SARS-CoV-2. Diese verteilen sich jedoch recht unterschiedlich auf die einzelnen Kommunen.

 

In der nachfolgenden Grafik geben wir einen Eindruck über die Entwicklung in den jeweiligen Orten. Die einzelnen Kurven der Orte sind in der Darstellung gestapelt. Lesehilfe: Die Grafik zeigt das derzeit aktuelle Krankheitsgeschehen. Je größer die jeweilige farbige Fläche im Zeitverlauf wird, desto größer ist die Anzahl der derzeit akut Erkrankten bzw. Infizierten in den entsprechenden Orten. Wer wieder gesund wird verlässt diese Zählung wieder, die Kurve sinkt dann.

 

In der folgenden Karte bilden wir die Verteilung der aktuell aktiven Infektionsfälle im Verhältnis zur Einwohnerzahl in den verschiedenen Orten ab. So sind tagesaktuell die am stärksten betroffenen Orte zu erkennen. Zeitliche Verläufe sind hier nicht abgebildet, nur die aktuelle räumliche Verteilung.

 

Die gesamten Coronavirus-Fälle im Kreisgebiet und die derzeit aktuell Erkrankten, aber auch die gesundeten und verstorbenen Patienten zeigen wir in dieser Grafik. Basis sind seit 20. April die täglichen Meldungen des Kreises Steinfurt, zuvor waren es die jeweils aktuellsten Quellen. Zum 30. April hat der Kreis seine Daten statistisch bereinigt und unter anderem einen doppelt geführten Todesfall entfernt. Das erklärt vereinzelte, vermeintlich unplausible Veränderungen.

 

Die Bundesregierung hat am 6. Mai eine Grenze definiert, nach der es in besonders betroffenen Kreisen wieder zu stärkeren Einschränkungen im öffentlichen Leben kommen sollte. Diese liegt bei 50 neuen Infektionen, die  binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner nicht überstiegen werden dürfen. Nachfolgend bilden wir diesen theoretischen Wert in seinem Verlauf seit Anfang April ab. Wichtig dabei: Es ist ein Näherungswert, der sich verzerren kann, und sich auch schon verzerrt hat: sowohl durch zwischenzeitliche Korrekturen der Fallzahlen nach unten durch die Kreisverwaltung, als auch die zugrundeliegende Bevölkerungszahl, aber auch durch unterschiedliche Zählweisen - etwa das Meldedatum gegenüber dem Erkrankungsdatum. Wir haben mit den amtlichen Bevölkerungszahlen des Landes NRW und den täglichen Meldungen des Kreises Steinfurt gerechnet, weil uns diese Rechnung auch den Vergleich mit der weiter zurückliegenden Vergangenheit ermöglicht.

 

Die Entwicklung des gesamten Regierungsbezirkes Münster, sowohl die positiven Fälle, aber auch die gesundeten und verstorbenen Patienten, bilden wir hier ab.Die Senkung am 20. April ist auf eine seitdem veränderte Zähl- und Meldungsweise der Bezirksregierung zurückzuführen, auch später gab es statistische Bereinigungen, die vermeintliche unplausible Abnahmen erklären.

 

Die sechste unserer Grafiken zeigt die Zahl der derzeit nachweislich Erkrankten im Vergleich zu deen, die in Krankenhäusern im Regierungsbezirk Münster behandelt werden müssen und den bisher verstorbenen Infizierten. Da die Bezirksregierung die Übermittlung dieser Daten mit dem 24. Juli vorerst eingestellt hat, enden die Kurven teilweise am 23. Juli.

 

Aufgrund der langen Zeit der Pandemie seit dem Frühjahr gibt es mittlerweile auch belastbarere Daten über die sogenannte Fallsterblichkeit. Der Wert gibt an, wieviele der positiv getesteten Patienten an oder auch mit Covid-19 versterben. Nicht zu verwechseln ist der Wert allerdings mit der grundsätzlichen Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben. Dieser Wert ist nicht bekannt, weil dafür unter anderem die Dunkelziffer in der Region bekannt sein müsste. Sicher ist, dass diese Wahrscheinlichkeit deutlich niedriger liegt als der Wert der Fallsterblichkeit. Die folgende Grafik zeigt auch, dass die Fallsterblichkeit - je nach Zeitpunkt innerhalb der Pandemie und auch räumlich - unterschiedlich ausfällt. So lag sie am Anfang im März zwangsläufig bei Null, weil noch niemand an der Krankheit gestorben war. In der Folge stieg sie stark an, in den Spätsommermonaten nahm sie hingegen wieder etwas ab. Je nachdem, wie schwer die Patienten erkranken oder auch wie gut sie behandelt werden können, aber auch, wieviel getestet wird, verändert sich der Kurvenverlauf. Die Ursachen dafür sind vielfältig und Teil von Untersuchungen und Spekulationen. Eine Erklärung für die schon zu Beginn höhere Sterblichkeit im Kreis Steinfurt verglichen mit dem Regierungsbezirk Münster liegt allerdings wohl daran, das es im Kreis mehrere Ausbrüche in Altenheimen mit vielen Toten gab.

Bei Darstellungsproblemen mit der interaktiven Grafik in der IVZ-App klicken Sie bitte hier, um die Grafik in Ihrem Internet-Browser zu öffnen.